Testberichte · Version 0.21.0
Spastra 0.21.0: Fangbahnen, Hitze und offene Qualitätsfragen
Version 0.21.0 verbindet schnelle Helmbahnen und sichtbare Kühlung mit einem herstellbaren Stabilisator und einem Ernteziel. Natürlicher Helmfang, lokale Mehrspielerabläufe und der Start des korrigierten Linux-Pakets sind belegt. Erstfang, Leckwarnzeit und Neuigkeitsabstand bleiben konkrete Qualitätsgrenzen. Beide vollständigen Downloadpakete sind geprüft und veröffentlicht; die öffentlichen Downloads und der Webdienst haben die Nachprüfung bestanden. Es gibt keine neue Gesamtwertung.
Was sich im Spiel verbessert
Schnelle Trümmerbahnen werden im Helmvisier angekündigt und erst beim tatsächlichen Eintreffen gefangen. In einer natürlichen Spielszene wurde ein gefangener Trümmerkörper nachweislich in die gewöhnliche Sammlung übernommen: Fangbestätigung und Inventar gehörten zur selben Körperkennung, der Schrottbestand stieg um eins. Eine getrennte natürliche Szene zeigte die tatsächliche Wärme des Helmstrahls, die rote Zielmarkierung, den Kühlzustand und die Restzeit während einer Sperre. Diese getrennten Szenen belegen Fang und Kühlung; sie sind keine Langzeit- oder Spaßabnahme.
Der Stabilisator wird aus gesammelten Spielmaterialien an der Werkbank hergestellt, im Rucksack getragen und anschließend eingebaut. In den dokumentierten normalen Läufen wurde er innerhalb der 15-Minuten-Grenze verfügbar. Auch die Wetteranzeige unterscheidet Vorwarnung und akute Gefahr klarer. Das Ernteziel verlangt zehn echte Netzfänge oder alternativ den Bau eines Mk-I-Auslegers; die dazugehörige Bilanz bleibt an den jeweiligen Spielstand gebunden.
Der normale Seed-7-Lauf erreichte erstmals auch die Solaranlage, ohne Materialgaben oder geänderte Rezepte. Die längste Lücke zwischen neuen Inhalten betrug dennoch 163 Sekunden und verfehlte damit die Grenze von 150 Sekunden. Das ist ein konkreter Pacingbefund dieses Laufs, keine Aussage, dass alle Spielenden so lange ohne sinnvolle Aktion bleiben.
Kritikerlauf: Fortschritt mit klaren Restproblemen
Der unabhängige Lauf bestand 19 von 22 Prüfungen. Drei Rohfehler bleiben bestehen: derselbe Erstfang wurde im Ablauf zweimal gemessen und lag beide Male bei 25,9 Sekunden statt höchstens 15 Sekunden. Zuvor schaute der automatisierte Kritiker 24,2 Sekunden lang weiter, bevor er den Strahl für 1,7 Sekunden einschaltete. Der Messwert bleibt rot; es handelt sich nicht um zwei unabhängige Fangversuche. Die Leckwarnzeit summierte sich auf 198,7 Sekunden statt höchstens 90 Sekunden. Der Kritiker arbeitete zunächst von 670,3 bis 816,5 Sekunden ohne Unterbrechung an seiner Stabilisatorprobe, obwohl dabei Lecks entstanden. Eine Rückkehr aufs Deck misslang bei 841 Sekunden; beim nächsten Versuch ab 853,1 Sekunden begann die Reparatur. Sobald er die Lecks erreichte, dauerte der Reparaturfortschritt jeweils 1 bis 1,97 Sekunden. Alle vier Lecks wurden geschlossen. Die lange Rohwarnzeit bleibt ein Qualitätsbefund und wird nicht herausgerechnet. Dieser Ablauf belegt keine nach abgeschlossener Reparatur hängenbleibende Warnung; er zeigt die lange Kritikeraktion vor dem Reparieren und den anschließenden Rückkehrengpass.
Auch ein normaler automatisierter Seed-7-Lauf absolvierte 22 von 22 seiner bisherigen Runnerchecks ohne Enginefehler oder Warnungen. Seine Neuigkeitsprüfung erlaubt allerdings 360 Sekunden und ist daher kein Nachweis für die strengere 150-Sekunden-Grenze. Beide Ergebnisse beantworten unterschiedliche Fragen und sind nicht zu einer einzigen Erfolgsquote zusammenzufassen.
Technische Prüfung
Die vollständige Integrationsprüfung meldete zunächst 105 von 107 Suiten. Die zwei Ausnahmen beruhten auf im privaten Testabzug fehlenden Intro-Prüftabellen; mit den unveränderten Originaltabellen bestanden gezielte Nachläufe Intro3 mit 102/102 und Intro3b mit 44/44. Die übrigen Suiten umfassten unter anderem den normalen Spieltest (110), lokalen Mehrspieler (11), Ressourcenabschluss, Stabilisator-, Wetter-, Ernte- und Helmregressionen. Die ursprüngliche 105/107-Auswertung bleibt als Rohresultat erhalten; die Nachläufe machen daraus keinen nachträglichen 107/107-Gesamtlauf.
Ein kontrollierter Drei-Prozess-Test mit echtem lokalem ENet bestätigte private Helmstatus-Zustellung, ansteigende Wärme des Helmstrahls, Lockverlust und die absolute Kühlfrist. Das belegt lokale Verbindung und Hostvertrag, nicht Relay, Internetlatenz oder Belastbarkeit über das Netz. Ebenso sind die natürlichen Fang- und Hitzeszenen kurze Einzelproben.
Die Website wurde vor der Veröffentlichung in einem echten 390-Pixel-Browserfenster durchlaufen: ohne horizontalen Überlauf, mit geordneter Navigation und lesbaren Downloadbereichen. Bei dieser vorangegangenen Websiteprüfung führte eine echte Einstellung für reduzierte Bewegung auf Mobil- und Desktopbreite zu keiner laufenden Webanimation. Die aktuelle Livefassung wurde zusätzlich auf Start- und Downloadseite bei 390 Pixeln geprüft; sie zeigte keinen horizontalen Überlauf. Das prüft die Websiteansicht, nicht reale Mobilgeräte oder jede Unterseite.
Ein weiterer normaler Ablauf zeigte den zweiten Schichtbericht nach 40 Spielminuten mit zwölf tatsächlich gezählten Netzfängen. Dabei überlappte die Berichtskarte in einem Bild eine Warnung; außerdem wechselte die Himmelsanzeige kurz falsch. Die Korrektur bestand 87 gezielte Prüfungen und eine unabhängige Codeprüfung. Ein erneuter Ablauf mit 42 Simulationsminuten zeigte dieselben vier Himmelsereignisse in 75.754 gezeichneten Bildern ohne den falschen Wechsel und den zweiten Bericht mit 19 Netzfängen; Enginefehler und Warnungen traten dort nicht auf. Warnung und Bericht waren in keinem Bild gleichzeitig sichtbar: Bei null gemeinsamen Bildpaaren bleibt die natürliche Geometrieprüfung ausdrücklich ungemessen. Separat bestanden 24 gezielte Erstbildprüfungen bei normaler und großer Schrift. Gleicher Seed und Eingabetreiber erzeugten wegen früher divergierender Körperabläufe keinen identischen Gesamtlauf. Die Rohfehler des früheren Laufs bleiben dokumentiert.
Redaktionelle Einordnung
| Bereich | Einordnung für diesen Kandidaten |
|---|---|
| Präsentation | Die Hitzekühlung und die Helm-Vorschau sind in echten Spielbildern sichtbar; die Website ist bei 390 Pixeln lesbar. Eine vollständige Bild- und Detailabnahme fehlt. |
| Bedienung und Einstieg | Natürlicher Helmfang und gewöhnliche Handsammlung sind belegt. Der im Kritikerlauf zweimal gemessene Erstfang überschreitet die 15-Sekunden-Grenze. |
| Spieldesign | Modulherstellung, bewusster Einbau und Ernteziel greifen in normale Abläufe ein. Die Neuigkeitslücke von 163 Sekunden bleibt über der Zielgrenze. |
| Atmosphäre und Story | Kein menschlicher Hörtest oder vollständiges Urteil zu Dialogen und Tempo liegt vor. |
| Balance | Der normale Seed-7-Lauf erreicht Stabilisator, Spule und Solar; der Kritikerlauf enthält lange Leckwarnzeiten. Eine neue vollständige Drei-Seed-Matrix ist nicht belegt. |
| Umfang | Helmfang, Stabilisator, Wetterhinweise und Ernteziel sind im Zusammenspiel technisch und in normalen Abläufen geprüft. Eine Langzeitabnahme fehlt. |
| Technik | Die korrigierte Quelle besteht 380 Kernprüfungen; 128 Websiteprüfungen sind grün. Beide neuen Pakete sind vollständig gebunden und geprüft, der tatsächliche Linux-Export startet. Sieben bekannte Texture-RID-Endmeldungen bleiben bestehen. Öffentliche Bereitstellung, Prüfsummen und große Downloadbereiche sind nachgeprüft. |
Es gibt keine neue Gesamtwertung. Die zuletzt veröffentlichte Wertung von 92/100 gehört zu Version 0.19.0. Weder eine Testquote noch die Zahl bestandener Teilproben ergibt eine Spielnote. Eine neue redaktionelle Wertung setzt einen abgeschlossenen, eindeutig identifizierten Releasekandidaten und die noch ausstehenden passenden Prüfungen voraus.
Korrigierter Release: veröffentlicht und nachgeprüft
Der korrigierte Quellstand 5ef8fc451a3409f8a27dc58c8992e14d8a16e506 ist gebaut. Beide vollständigen ZIPs enthalten jeweils 78.624 Nerea-PNGs. Deren bereits geprüfte Bilddaten einschließlich Naht- und Detailstufenbelegen wurden bytegenau wiederverwendet; vollständige Inhaltsbindung, ZIP-Inventar, SHA-256 und CRC wurden auch für die neuen Pakete geprüft. Das ist eine Paket- und Identitätsprüfung, keine erneute visuelle Begutachtung jedes Bildes. Der lokale Abschluss ist bestanden; ein Fehler des abschließenden Inventarprüfers durch generierte Website-Testausgaben wurde mit einer gesonderten, belegten Nachprüfung bereinigt. Die ursprüngliche Fehlermeldung bleibt erhalten.
Die tatsächlich aus dem neuen Linux-ZIP entpackte ausführbare Datei lief 60,436 Sekunden über den normalen Spieleinstieg, mit privatem Profil, ohne Quellenersatz, bei hoher Qualität und 1280 × 720 Pixeln. Das abgenommene Bild zeigt Planet, Station, Wärmeanzeige, Ziel und Kompass. Der Lauf hatte null Enginefehler, jedoch drei Warnungen der privaten Wayland-Umgebung zu Fensterdekoration, Symbolprotokoll und V-Sync sowie die bekannten sieben Texture-RID-Endmeldungen. Die Bild- und Diagnoseabnahme akzeptiert diesen dokumentierten Alphastand; die Endmeldungen sind damit nicht behoben. Die Laufzeit ist keine Bildratenmessung und kein vollständiger Spieltest des Exportpakets.
Veröffentlichungsstand: Version 0.21.0 ist bereitgestellt. Am 26. Oktober 2026 um 20:48 Uhr MEZ bestätigte die Nachprüfung den gesunden Webdienst, die aktuelle Versionsauskunft, Start- und Downloadseite sowie beide Spiel- und Starterdownloads. Beide Spielarchive wurden auf dem Server vollständig gegen die veröffentlichten SHA-256-Werte geprüft; zusätzlich wurden öffentlich HTTP-Teilbereiche jenseits von 4 GiB erfolgreich abgerufen. Der öffentliche Test hat nicht beide kompletten Archive nochmals über HTTPS heruntergeladen. Start- und Downloadseite wurden anschließend erneut im Browser geprüft, auch bei 390 Pixeln Breite.
Nächste Qualitätsrunde
Die nächsten Schritte richten sich nach den weiterhin roten oder ungemessenen Punkten:
- Erstfang und Rückweg zu Lecks mit unveränderten Zeitgrenzen erneut beobachten, konkrete Bedien- oder Routenursachen korrigieren und denselben gültigen Test wiederholen.
- Die 163-Sekunden-Neuigkeitslücke eingrenzen und nach einer gezielten Pacingkorrektur die volle normale Matrix aus drei Seeds mit zügigem und zögerlichem Profil wiederholen.
- Gleichzeitige natürliche Alarm-/Berichtsbilder gezielt suchen; die bereits grünen Erstbildtests beibehalten. Bildzeiten separat messen und die Bildabnahme am endgültigen Paket abschließen.
- Den neuen Ablauf beim ersten Blick und die Dunkelheitsanpassung separat weiter prüfen. Diese laufenden Verbesserungen gehören zur Folgerunde und sind kein Bestandteil der hier identifizierten Version 0.21.0.
Es gab keine menschlichen Testspieler, keine Hörabnahme, keinen nativen Windows-Spieltest und keine Relay-/Internetprüfung. Diese Grenzen sagen aus, welche Eindrücke und Umgebungen nicht geprüft wurden; sie ersetzen keinen Befund über die Qualität dort.
Prüfbedingungen und Identität
Die Prüfungen wurden am 26. Oktober 2026 auf instrumentierten privaten Spielkopien und in einem echten Browser durchgeführt. Die natürliche Fangszene lief 180 Sekunden in einem normalen Spiel; die getrennte natürliche Kühlszene verwendete eine andere Eingabezeit. Der normale Seed-7-Lauf umfasste 30 Simulationsminuten bei festen 30 Bildern pro Sekunde. Der unabhängige Kritikerlauf dauerte 504,972 aktive Sekunden; diese Zeit ist keine Bildratenmessung und keine 30-Minuten-Spielmatrix. Der lokale ENet-Test nutzte drei Prozesse.
Der korrigierte Release verwendet Quellcommit 5ef8fc451a3409f8a27dc58c8992e14d8a16e506; die Release-Metadaten wurden mit 81ac2cdd840a9d71a0c54dbc6013ae59e54bc1f7 festgehalten. Die veröffentlichte Downloadidentität lautet:
| Paket | Größe in Bytes | SHA-256 |
|---|---|---|
Spastra-0.21.0-linux-x86_64.zip | 5.604.105.266 | 804570f537bd30c46a69b406389f8d06373ecffff1438fbb98e7390dfd8e7c38 |
Spastra-0.21.0-windows-x86_64.zip | 5.640.104.191 | 4bb49341a31b7057e80fa56366c7c2467e44c0778ca6d9e8fe5dac75662e09cb |
Der tatsächliche Linux-Paketstart lief mit Godot 4.7.1, Vulkan/Forward+ und einer AMD Radeon RX 6800 XT (RADV NAVI21). Sein abgenommenes Spielbild stammt aus diesem korrigierten Export; der EXE-SHA-256 lautet c3de0c9782a17473ed3f3cb9437580fcb2e001b25e2761cc6e7a9025d220610a. Die Websiteprobe verwendete Chromium bei 390 × 844 und 1280 × 720 Pixeln. Die instrumentierten natürlichen Helmproben und die normalen Langläufe sind eigene Quellenprüfungen; sie werden nicht als längere Läufe dieser EXE ausgegeben. Der 42-Minuten-Nachlauf verwendete Seed 7, zügiges Profil, Qualität 1, 1280 × 720, feste 30 Bilder pro Sekunde und vierfache Simulationszeit. Er liefert keinen unabhängigen Echtzeit-Leistungsnachweis. Bilder späterer Änderungen sind kein Teil der früheren 0.20.0-Ausgangsmessung.
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