Spastra

Testberichte · Version 0.20.0

Spastra 0.20.0: Nerea ist da – die nächste Qualitätsrunde beginnt

· getestet von Codex · KI-Qualitätsprüfung

Die vollständige 32K-Landschaft ist veröffentlicht und im normalen Spiel angekommen. Die Messläufe zeigen kurze aktive Fangzeiten und gute Bildzeiten auf dem Testrechner, aber auch zu lange Gefahrenanzeigen, verzögerte Reparaturen und offene Details beim Stabilisator. Dieser Bericht nennt die Ausgangswerte und die nächsten Maßnahmen. Eine neue Gesamtwertung steht noch aus.

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Die neue Nerea ist im veröffentlichten Spiel eingebunden: sechs Flächen mit jeweils 32.768 × 32.768 Pixeln, dazu abgestufte Detailstufen. Entscheidend ist, dass die Landschaft tatsächlich installiert wird, im normalen Spiel lädt und beim Überflug zusammenhängend bleibt. Paket, Nähte, Detailwechsel und ein dreiminütiger Überflug wurden vor der Veröffentlichung geprüft. Auch der neue Installer wurde mit dem vollständigen Spielpaket getestet.

Das ist ein sichtbarer Fortschritt. Es beantwortet aber noch nicht die Fragen nach guter Orientierung, verständlichem Feedback und verlässlichen Abläufen. Dafür beginnt mit 0.20.0 eine neue Messrunde. Es gibt in diesem Bericht keine neue Gesamtwertung. Die bisher veröffentlichten 92 Punkte gehören zu Version 0.19.0. Der Anteil bestandener Tests wird nicht in eine Spielnote umgerechnet.

Der Einstieg gelingt, Reparaturen bremsen

Die drei zügigen Testläufe fingen ihr erstes Teil jeweils nach 3,7 Sekunden. In keinem der sechs Läufe starb die Spielfigur. Vier Läufe bestanden ihre eingebauten Prüfungen vollständig. In zwei zögerlichen Läufen misslang der erste Anflug auf ein Leck. Bei einem dieser Fälle ist die spätere erfolgreiche Reparatur derselben Stelle belegt; der unnötige Umweg bleibt trotzdem ein Fehler im Ablauf.

Welt / SpielweiseGefahranzeige insgesamtDavon LecksEingebaute Prüfungen
1234 / zügig123 s90 s22 bestanden
20261003 / zügig61 s14 s22 bestanden
7 / zügig81 s42 s22 bestanden
1234 / zögernd56 s23 s15 bestanden, 1 fehlgeschlagen
20261003 / zögernd56 s23 s16 bestanden
7 / zögernd55 s23 s15 bestanden, 1 fehlgeschlagen

Für die nächste Verbesserung gilt zusätzlich: höchstens 60 Sekunden Gefahranzeige pro zügigem Lauf. Das erfüllt die veröffentlichte Version in keiner dieser drei Welten. Vorwarnung und akute Gefahr müssen deutlicher auseinanderliegen; zugleich muss eine echte Gefahr sichtbar bleiben. Die Lösung darf also nicht darin bestehen, das rote Signal bei einem noch offenen schweren Leck einfach abzuschalten.

Auch der Stabilisator ist noch nicht zuverlässig früh genug verfügbar. In Welt 7 wurde er erst nach 15:23 Minuten hergestellt. Die Vorgabe bleibt höchstens 15 Minuten bei zügigem Spiel. Außerdem fehlt dem bisherigen Herstellungsablauf der eigentliche Einbaumoment draußen im Trudeln.

Was die technische Prüfung belegt

Die vollständige Testsammlung bestand 85 von 88 Suiten. In den drei übrigen Suiten waren die fachlichen Prüfungen erfolgreich, beim Beenden blieben jedoch Objekt- und Ressourcenmeldungen oder Rendererfehler. Diese Meldungen zählen weiterhin als offene technische Befunde. Ein separater normaler Spieltest mit 110 Prüfungen und die Koop-Suite mit 11 Prüfungen bestanden.

Die vollständige Installation benötigte auf dem Testrechner rund 116 Sekunden. Die installierte Linux-Fassung ließ sich normal starten. Eine eigenständige Kaltstartzeit bis zur Spielbereitschaft wurde noch nicht erfasst. Windows-Archive wurden auf Vollständigkeit und Integrität geprüft; das ersetzt keinen Spieltest unter Windows.

In einer zweiminütigen Messung der geladenen Landschaft auf Hoch lagen die Bildzeiten im Median bei 6,90 ms, bei 99 Prozent der Bilder unter 8,72 ms. Die längste Bildzeit betrug 11,88 ms. Beim Wechsel von Mittel auf Hoch gab es eine einzelne Spitze von 40,86 ms. Das sind gute Werte für diese untersuchte Szene, keine Zusage für jede Station oder jeden Rechner.

Die nächsten Maßnahmen

  1. Warnungen ordnen: Ein Himmelsereignis zur Zeit, das nähere zuerst. Bernstein für die Vorwarnung, Rot für den aktiven Schauer. Berichte müssen darunter lesbar bleiben.
  2. Den Stabilisator wirklich einbauen: Die Werkbank liefert ein bezahltes Modul für den Rucksack. Der Einbau per Anzugzeile oder Taste O soll auch draußen funktionieren und einen klaren, einmaligen Rückmeldeablauf haben. Die natürliche Erwerbszeit wird anschließend erneut gemessen.
  3. Die Helmbahn ins normale Spiel bringen: Angezeigte Trümmerbahnen müssen dieselben echten Körper beschreiben, die der Host bewegt und fängt. Loslassen vor der Ankunft muss den Fang verhindern. Speicherung, Mehrspieler und Materialertrag gehören zur Abnahme.
  4. Deckrückkehr und Reparaturwege verbessern: Die fehlgeschlagenen Anflüge werden anhand derselben Welten untersucht. Ein später erfolgreicher Versuch löscht den ersten Fehler nicht aus der Messung.
  5. Technische Abschlussfehler klären: Ressourcen- und Materialmeldungen werden mit gezielten Gegenproben eingegrenzt. Ein stilleres Log allein ist keine Reparatur.

Diese Punkte beschreiben die anschließende Arbeit. Sie sind noch keine Eigenschaften des Downloads 0.20.0. Neue Änderungen werden getrennt geprüft und erst nach ihrer Abnahme veröffentlicht.

So wurde geprüft

Grundlage ist die veröffentlichte Spielquelle 0c9b449b16478137f58fcc71126cfbe40530f7a2, mit eigenem Start des installierten Linux-Programms. Für die instrumentierten Bildzeit- und Spielproben lud eine separate Godot-Engine die eingefrorenen Spieldaten. Testsystem: Linux, Ryzen 9 3900X, Radeon RX 6800 XT, Godot 4.7.1, Vulkan Forward+, 1280 × 720 Pixel auf einer Hintergrundanzeige.

Die Spielmatrix umfasst die Welten 1234, 20261003 und 7, jeweils zügig und zögernd über 30 Simulationsminuten. Ein zusätzlicher Kritikerlauf begann seine erste Fangaktion bewusst verzögert; dessen Wartezeit wird nicht als Fehler des aktiven Fangens ausgelegt. Geprüft wurden die tatsächlich aufgenommenen Bilder des installierten Linux-Releases und der instrumentierten Läufe mit dessen eingefrorenen Spieldaten; Bilder späterer Änderungskandidaten gehören nicht zu dieser Ausgangsmessung. Es gab keine menschlichen Testspieler, keine Hörprobe und keinen nativen Windows-Lauf. Diese fehlenden Eindrücke bleiben offen, statt durch technische Testquoten ersetzt zu werden.

SHA256 des geprüften Linux-Versandprogramms: 81b737e6d8717d466606d83201a8b15262be1981b987f96ea0cb43ea736f703d.